Samstag, 3. Mai 2014

Glückliche Hunde - Glückliche Hundemamas


Annegret und ich kennen uns schon lange und genau so lange kennen sich Basko und Andy. Basko ist 2 Jahre jünger als Andy. 

In jungen Jahren unternahmen wir viel/fast alles mit unseren Hunden: Heuhotel in der Nähe von Plön, auf einem Rittergut in Mecklenburg-Vorpommern - im ehemaligen Schweinestall, auf dem Heuboden und und und, Dänemark über Weihnachten/Silvester und im Herbst, Radtouren mit Picknick, einfach alles. 

Annegret zog nach Stuttgart, dann nach Canady, zurück nach Deutschland, nicht gleich nach Hamburg, aber jetzt sind sie wieder in unserer Nähe. 

Andy kann nicht mehr gut gucken und schlecht hören, das laute Klatschen bringt nun auch nix mehr, folgedessen ist er immer an der Leine, aus Sicherheitsgründen.

Wir verabredeten uns für den heutigen Tag und trafen uns um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz am Sachsenwald. 

Hier im Sachsenwald kann Andy ohne Leine laufen, weil er sich an Basko orientieren kann. Für uns Hundemamas sind es glückliche Momente und unvergeßliche Stunden und unsere Hunde genießen die Zweisamkeit - Hundefreundschaft, Menschenfreundschaft. 

Der Rundweg beträgt ca. 2 Stunden. Nach 1/3 des Weges kehrten wir im "Café in Takt" ein. http://www.foerdernundwohnen.de/index.php?id=342  und aßen hier zu Mittag. Viele Hundebesitzer mit Hund trifft man hier, aus der näheren und weiteren Umgebung - man kennt sich. Man schätzt nicht nur das preiswerte Essen sondern auch das ungezwunge Innen und Außen mit den Hunden, sie sind integriert und kein Gast ohne Hund hat sich jemals beschwert. .... und das spricht sich natürlich rum. Sommer und Winter ist das Café in Takt eine Anlaufstelle für Mensch und Hund.


Donnerstag, 1. Mai 2014

Rituale


Mein kleiner Andy hat zwei Tage nichts gefressen und heute Nacht schlief ich mit ihm auf der Couch. Wenn er krank ist, braucht er meine Nähe, er kuschelt sich ganz fest an mich und ich darf ihn streicheln und liebkosen, was er sonst nicht zuläßt. Ich leide - mit ihm.Heute Morgen wollte er mit mir Gassigehen und das Futter schmeckte ihm besser, wenn auch nicht viel, aber immerhin. 

Ich habe mir Gedanken über Rituale gemacht und warum Rituale so wichtig sind, nicht nur bei Kindern sondern auch bei Menschen, die das Berufsleben hinter sich gelassen haben.
Rituale sind vorgefertigte Handlungsabläufe und geben uns Kraft, Orientierung, Halt und verbinden uns mit unseren Wünschen und Hoffnungen.

Ein Ritual kann also die allmorgendliche Gymnastik, der Sonntagsspaziergang oder die Zigarette nach dem Essen sein usw, usw.

Diese Wiederholungsstrukturen finde ich, sind für uns ältere Menschen ganz wichtig. "Bei Kindern laufen viele Handlungen der Kinder in immer derselben Weise und man kann sie als Ritual bezeichnen. Kinder eignen sich Rituale durch nachahmen an. Durch Handlungen, die in immer derselben Weise ausgeführt werden, lernen Kinder bestimmtes Verhalten in bestimmten Situationen. Kinder fühlen sich, durch die Einhaltung ihrer Rituale, sicher, da sie das Verhalten, das sie zeigen, als richtig erachten, da sie es von einer anderen, meist erwachsenen, Person abgeschaut haben. Kinder bemerken natürlich nicht, dass sie einem Ritual folgen, sie wiederholen ihr Verhalten in der Situation so lange in immer derselben Weise, bis sie korrigiert werden oder ein anderes Verhalten eines anderen in derselben Situation bemerken und dieses für besser/praktischer erachten. Gerade für Kinder ist es wichtig, sich in Situationen mit ihrem Verhalten sicher zu fühlen. Deshalb sind Rituale besonders wichtig für Kinder. "  @ "RITUALE FÜR KINDER"Und ein Ritual, Frühstück auf der Terrasse (wenn das Wetter es zuläßt). 

 

Heute scheint die Sonne, es ist kalt, 10° C und ich streifte mir meine schwarze Filzkutte über. Ich brachte sie seinerzeit aus Libyn mit. Dort in der Wüste, im Zelt, nachts bei -8°C, hat sie gute Dienste geleistet und hier natürlich auch.


Mein üppiges Frühstück, heiße Zitrone, Müsli mit Jogurt.



Wie schön bunt es schon blüht, für mich Freude und Glücklichsein pur. So kann der Tag weiter gehen....  


... und er ging so weiter. Viele Stunden relaxte ich im Sonnenschein auf dem weichen "Gästebett"  und dachte an Indien, an die so beeindruckenden Wochen, an Eeva`s Freunde in Delhi, Wild Brook, Varanasi, Jaipur und Agra, die mich so nett und freundlich in ihre Familien aufnahmen. Dafür bin ich sehr dankbar.


Dienstag, 29. April 2014

Wieder zu Hause

Fast 10 Tage brauchte ich nach meiner dreiwöchigen Indienreise mit Eeva, wieder anzukommen. Ich ließ es auch zu, denn die tiefen Eindrücke, die mannigfaltigen Unterschiede und Gegensätze, der ungeheure Reichtum und die unglaubliche Armut, des Prunks und der Lumpen, der Paläste und der notdürftigen Unterkünfte, bewirkten in mir ein ganz neues Gefühl für dieses spirituell und mystische Indien. Das Indien des technischen industriellen Aufbruchs und das Indien des Elends der Bettler. Aber darüber in meinem Blog "Neue Spuren legen ...."

Wieder zu Hause angekommen, stellte ich mein Gepäck in die äußerste Ecke, schnappte mir die Autoschlüssel und fuhr nach Trittau, um meinen kleinen Spatz abzuholen. 

Andy ist gern bei seiner Pflegemama und seinem Pflegepapa, schließlich gehören sie zu unserem Rudel, schon seit 2005. 

Andy war nicht alleiniger Gast, das ist immer so und die Hunde vertragen sich gut. Andy tat es bis jetzt immer gut, daß er nicht immer 1. Geige spielen konnte - obwohl er trotzdem die "Hosen" anhatte. Sozialisierte Hunde verstehen sich und sagen sich auf ihre Weise die Meinung.

Aber diesmal war es anders. Andy ist 15 Jahre alt und ist an viel Ruhe gewöhnt und ich lese ihm "jeden" Wunsch von den Augen ab. Bei Frau Ohms darf Andy auch im Bett schlafen, das ist es nicht, aber ich glaube, die zwei großen 2.1/2jährigen Golden Retriever waren zu temperametvoll für ihn und als ich kam, begrüßte mich Andy zaghaft und verschwand wieder in seiner Tasche. 

Da ich total übermüdet war, blieb ich nicht lange und fuhr, mit meinem wertvollen lebenden Gepäck, heimwärts. 

Fast eine Viertelstunde rannte Andy wie besessen durch die Wohnung, über die Terrasse und konnte sich nicht beruhigen oder aufhalten. Total erschöpft nahm er seinen Platz auf der Couch ein und schlief dort fast einen ganzen Tag. 

Ein paar Tage dauerte es, bis auch bei Andy wieder etwas Normalität eintrat.

Ich werde, solange ich meinen Andy noch habe, nicht mehr verreisen, weder im In- noch im Ausland. Andy braucht seine Ruhe, seine Umgebung und mich. 

Das ist nun Andy´s Couch, wo er sich am wohlsten fühlt Tag und Nacht.

Ich mußte ja nicht nur das Erlebte verarbeiten, ich mußte auch noch mit der "Kälte" und dem Dauerschlaf zurecht kommen. Jeden Tag 35° bis 42° Grad in Indien und hier - huuuuuu. Mit Wärmflasche ging ich ins Bett, dicker Pullover und beim Einkaufen Winterklamotten und ich schlief und schlief und schlief. 

Wenn ich meinte fit zu sein, fing ich an, mich um mein kleines "Paradies" zu kümmern. Der Rasen, ca. 11 qm mußte "gemäht" werden.

So hoch war das Gras vor der Rasur. Mir gefiel es, weich und sanft und vor allem der Duft des frischen Grüns, so sauber und rein - das vermißte ich in Indien. 

.... und nach dem Stutzen, ist der Rasen, eine Andywiese zum Pipikakamachen (so sagen es die Inder), geworden.

 

Es wurde wärmer, meine Lebensgeister erwachten wieder. Auf unserem Wochenmarkt kaufte ich bunte Frühlingsblümen. 

Somit war die Freiluftsaison eröffnet. 

Nun begann ich auch meine "Klamotten" zu waschen, auf der Terrasse in der warmen Sonne und dem frischen Wind trocknete sie schnell und ich bügelte noch am gleichen Tag und das geschah: Alles in meinem Freiluft-Wohnzimmer. 

Eeva besuchte mich, wie immer brachte sie schon vorbereitetes Essen mit - auch ich hatte diese Lebensmittel gekauft. Macht nix, aus zwei mach eins, Eeva kann alles was mit Kochen und Essen zusammenhängt. 

Es hat geschmeckt ....

 

Mein Ganesha, den ich mir in Agra kaufte, ist heute angekommen. Er ist u.a. der Hüter der Übergänge und Tore. Somit beschützt er mein zu Hause und meine Freundinnen und Freunde, die zu mir kommen.





Freitag, 21. März 2014

Mein Reisegepäck

21,8 kg Reisegepäck, 30 kg sind erlaubt. Mit diesem Outfit, Hauser exkursionen, reise ich seit 15 Jahren. Trekking-Reisen wuppe ich gesundheitlich nicht mehr, "softy" ist angesagt, eben anders und nicht minder interessant und aufregend.

Dienstag, 18. März 2014

So warm/heiß ist es zur Zeit in meinen Reisezielen


 Ankunft in Delhi - Schock von max. 11° auf um die 30°


 Weiterfahrt mit dem Zug


Manoj ist schon in WildBrook.

Von ihm werden wir in Haridwar abgeholt. Dann tauchen wir ab in die Wildnis bei angenehmen Wärmegraden. 

Andy geht es gut, mir geht es gut. Ich freue mich sehr.

Sonntag, 16. März 2014

Lüneburger Heide


Bezoek aan het bijzondere Pietzmoor bij Schneverdingen ( Dld )
Das Pietzmoor ist das größte zusammenhängende Moor in der Lüneburger Heide. Das Hochmoor liegt südöstlich der Stadt Schneverdingen am Südrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide. Das Pietzmoor hat eine durchschnittliche Torftiefe von 4 m, die maximale Mächtigkeit beträgt 7,5 m. Wunderschöne Rundgänge auf Bohlenwegen führen durch das Moor, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter ein Erlebnis.

Das stimmt, bei jedem Wetter ist das Pietzmoor Natur, Ruhe, Erholung und man kann die Seele baumeln lassen.