Mittwoch, 14. Mai 2014

Wie wird das Wetter am 17. Mai

Sehnsüchtig und voller Bangen informiere ich mich morgens auf 
http://www.wetter.com/wetter_aktuell/wettervorhersage/7_tagesvorhersage/?id=DE0004130 wie das Wetter am 17. Mai werden wird.

Wenn man vom heutigen Tag ausgeht, kann man es kaum glauben, daß es ab Freitag wärmer wird

... aber die "Eiheiligen" besagen es:

11. Mai - Sonntag Mamertus
12. Mai - Montag Pankratius
13. Mai - Dienstag Servatius
14. Mai - Mittwoch Bonifatius
15. Mai - Donnerstag Kalte Sopie




.... jedoch für alle Eventualitäten wird morgen ein Paryzelt aufgebaut, man kann ja nie wissen. Ich kaufte ein Zelt ohne Seitenwände 3 m x 3 m und von der Hauswand bis zur Hecke sind es 2,20 m. Ob meine "weibliche" Logik, bezüglich Aufstellung des Zeltes, Erfolg haben wird?

Für genügend Sitzgelegenheit ist auch gesorgt, am Freitag wird eine Biertischgarnitur geliefert. 

Na dann, kann ja gar nichts mehr schief gehen!!!!

12. Mai - Montag

Wie immer war ich früh auf den "Beinen" - denn für mich begann ein "Arbeitstag". Vorbereitung für meine/unsere Feier am Sonnabend. An dieser Feier liegt mir sehr viel, weil es quasi ein Benefiztreffen zugunsten von Katis Projekt: "Straßenkinder in Varanasi"  sein wird.

Obwohl ich mich nie morgens "tusche, Augen etc." - warum, weiß ich nicht, meine Augen funkelten, meine Haare chic. Naja, war für mich.
Ich dachte noch, so einen Sch..... zum Geburtstag hattest du noch nie. Kaum gedacht, klingelte es. Wer mochte es wohl sein, so früh, noch vor dem Wecken. Ich öffnete und ich konnte es nicht fassen, meine Tusche verlieft vor Rührung, ein Geburtstaglied schallte durch den Hausflur und es war Eeva.



Schwer bepackt, ein Tablett mit Steinchen, darauf Kerzen mit "Happy Birthday", das alles dekoriert mit Seerosen und alles in meinen Lieblingsfarben, welch eine Pracht. ..... und für meinen Haushalt, eine Keramikpfanne - gesund und ohne Schadstoffen .... 

Danke, danke, danke, liebe Eeva


Meinen kleinen Spatz interessiert das alles gar nicht. Je mehr Kuscheldecken, desto besser.

Mittwoch, 7. Mai 2014

MOMENTE ....


Gestern war wieder Wochenmarkt und mich hat es wie immer zu Reymers gezogen, meinem Lieblingsfloristen und äußerte und gab meine Wünsche für meine Feier in Auftrag. Die Farbenpracht, ich kann mich nicht sattsehen und diese Farbenpracht hole ich mir nach und nach auf meine Terrasse:






Ich bin immer wieder erstaunt, was man aus einer kleinen Terrasse alles machen kann, es ist mein kleines Paradies, meine Wohlfühloase. .... und am Freitag werden noch Farbtupfer dazu kommen. 

Nach langer Zeit besuchte ich mal wieder Mrs. Sporty und wurde empfangen mit den Worten: Na, du Urlauberin, wie war`s. Ich "ackerte" und gleichzeitg erzählte ich von den Highligts meiner Indienreise. ... und natürlich von meinem Elefantenritt in Jaipur, das war ein großer Wunsch von mir. 
Ich war selbst erstaunt, wie fit ich noch war.


Was ich schon lange wollte, Inge, die 92jährige Dame, anrufen. Ich tat es. Am Sonnabend hole ich sie ab. Darauf freue ich mich. 

Kaum hatte ich den Hörer aufgelegt, klingelte mein Telefon. Adela wollte sich mit mir im Café am Markt treffen, um mir ihren "Beitrag", sprich Spende für Kati`s Projet: "Straßenkinder in Varanasi" zu geben, weil sie schon am 15. Mai in die Türkei fliegt und natürlich freute ich mich sehr.

Cappuccino und Kuchen waren verzehrt und unverhofft gesellten sich meine Nachbarin mit Mutter zu uns. Also eine erneute Bestellung. Fröhlich plapperten wir durcheinander, einfach herrlich, wie temperamentvoll wir Vier waren. 

Gell, man sieht`s!


Sonntag, 4. Mai 2014

Meine gute Seele Eeva hat das Regiment in meiner kleinen Küche übernommen







Vom Flur aus habe ich gleichzeitig meinen PC im Arbeitszimmer im Blick und den Fernseher im Wohnzimmer und ich saß ganz gemütlich auf meinem Drehstuhl im Flur, schaute Eeva beim Kochen zu und verfolgte den Presseclub im Ersten. Kann ich es gut haben, das ist Arbeitseinteilung!!!



Und wie immer schmeckte es vorzüglich, auch mein Sohn war des Lobes voll. Eeva kann kochen, grandios, alles ohne Kochbuch. Sie guckt in meinen Kühlschrank, schaut was sich im Innenraum befindet, ergänzt es mit ihren mitgebrachten Zutaten und schwuppdiwupp hat sie wieder ein Menue kreiert.

Na so ganz will ich mich auch nicht aus der Küche schleichen, mir obliegt die Nachsorge, sprich Abwaschen etc. und Eeva macht derzeit das verdiente Nickerchen. 

Es war ein freudiger, netter und gelungener Nachmittag. 




Samstag, 3. Mai 2014

Glückliche Hunde - Glückliche Hundemamas


Annegret und ich kennen uns schon lange und genau so lange kennen sich Basko und Andy. Basko ist 2 Jahre jünger als Andy. 

In jungen Jahren unternahmen wir viel/fast alles mit unseren Hunden: Heuhotel in der Nähe von Plön, auf einem Rittergut in Mecklenburg-Vorpommern - im ehemaligen Schweinestall, auf dem Heuboden und und und, Dänemark über Weihnachten/Silvester und im Herbst, Radtouren mit Picknick, einfach alles. 

Annegret zog nach Stuttgart, dann nach Canady, zurück nach Deutschland, nicht gleich nach Hamburg, aber jetzt sind sie wieder in unserer Nähe. 

Andy kann nicht mehr gut gucken und schlecht hören, das laute Klatschen bringt nun auch nix mehr, folgedessen ist er immer an der Leine, aus Sicherheitsgründen.

Wir verabredeten uns für den heutigen Tag und trafen uns um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz am Sachsenwald. 

Hier im Sachsenwald kann Andy ohne Leine laufen, weil er sich an Basko orientieren kann. Für uns Hundemamas sind es glückliche Momente und unvergeßliche Stunden und unsere Hunde genießen die Zweisamkeit - Hundefreundschaft, Menschenfreundschaft. 

Der Rundweg beträgt ca. 2 Stunden. Nach 1/3 des Weges kehrten wir im "Café in Takt" ein. http://www.foerdernundwohnen.de/index.php?id=342  und aßen hier zu Mittag. Viele Hundebesitzer mit Hund trifft man hier, aus der näheren und weiteren Umgebung - man kennt sich. Man schätzt nicht nur das preiswerte Essen sondern auch das ungezwunge Innen und Außen mit den Hunden, sie sind integriert und kein Gast ohne Hund hat sich jemals beschwert. .... und das spricht sich natürlich rum. Sommer und Winter ist das Café in Takt eine Anlaufstelle für Mensch und Hund.


Donnerstag, 1. Mai 2014

Rituale


Mein kleiner Andy hat zwei Tage nichts gefressen und heute Nacht schlief ich mit ihm auf der Couch. Wenn er krank ist, braucht er meine Nähe, er kuschelt sich ganz fest an mich und ich darf ihn streicheln und liebkosen, was er sonst nicht zuläßt. Ich leide - mit ihm.Heute Morgen wollte er mit mir Gassigehen und das Futter schmeckte ihm besser, wenn auch nicht viel, aber immerhin. 

Ich habe mir Gedanken über Rituale gemacht und warum Rituale so wichtig sind, nicht nur bei Kindern sondern auch bei Menschen, die das Berufsleben hinter sich gelassen haben.
Rituale sind vorgefertigte Handlungsabläufe und geben uns Kraft, Orientierung, Halt und verbinden uns mit unseren Wünschen und Hoffnungen.

Ein Ritual kann also die allmorgendliche Gymnastik, der Sonntagsspaziergang oder die Zigarette nach dem Essen sein usw, usw.

Diese Wiederholungsstrukturen finde ich, sind für uns ältere Menschen ganz wichtig. "Bei Kindern laufen viele Handlungen der Kinder in immer derselben Weise und man kann sie als Ritual bezeichnen. Kinder eignen sich Rituale durch nachahmen an. Durch Handlungen, die in immer derselben Weise ausgeführt werden, lernen Kinder bestimmtes Verhalten in bestimmten Situationen. Kinder fühlen sich, durch die Einhaltung ihrer Rituale, sicher, da sie das Verhalten, das sie zeigen, als richtig erachten, da sie es von einer anderen, meist erwachsenen, Person abgeschaut haben. Kinder bemerken natürlich nicht, dass sie einem Ritual folgen, sie wiederholen ihr Verhalten in der Situation so lange in immer derselben Weise, bis sie korrigiert werden oder ein anderes Verhalten eines anderen in derselben Situation bemerken und dieses für besser/praktischer erachten. Gerade für Kinder ist es wichtig, sich in Situationen mit ihrem Verhalten sicher zu fühlen. Deshalb sind Rituale besonders wichtig für Kinder. "  @ "RITUALE FÜR KINDER"Und ein Ritual, Frühstück auf der Terrasse (wenn das Wetter es zuläßt). 

 

Heute scheint die Sonne, es ist kalt, 10° C und ich streifte mir meine schwarze Filzkutte über. Ich brachte sie seinerzeit aus Libyn mit. Dort in der Wüste, im Zelt, nachts bei -8°C, hat sie gute Dienste geleistet und hier natürlich auch.


Mein üppiges Frühstück, heiße Zitrone, Müsli mit Jogurt.



Wie schön bunt es schon blüht, für mich Freude und Glücklichsein pur. So kann der Tag weiter gehen....  


... und er ging so weiter. Viele Stunden relaxte ich im Sonnenschein auf dem weichen "Gästebett"  und dachte an Indien, an die so beeindruckenden Wochen, an Eeva`s Freunde in Delhi, Wild Brook, Varanasi, Jaipur und Agra, die mich so nett und freundlich in ihre Familien aufnahmen. Dafür bin ich sehr dankbar.


Dienstag, 29. April 2014

Wieder zu Hause

Fast 10 Tage brauchte ich nach meiner dreiwöchigen Indienreise mit Eeva, wieder anzukommen. Ich ließ es auch zu, denn die tiefen Eindrücke, die mannigfaltigen Unterschiede und Gegensätze, der ungeheure Reichtum und die unglaubliche Armut, des Prunks und der Lumpen, der Paläste und der notdürftigen Unterkünfte, bewirkten in mir ein ganz neues Gefühl für dieses spirituell und mystische Indien. Das Indien des technischen industriellen Aufbruchs und das Indien des Elends der Bettler. Aber darüber in meinem Blog "Neue Spuren legen ...."

Wieder zu Hause angekommen, stellte ich mein Gepäck in die äußerste Ecke, schnappte mir die Autoschlüssel und fuhr nach Trittau, um meinen kleinen Spatz abzuholen. 

Andy ist gern bei seiner Pflegemama und seinem Pflegepapa, schließlich gehören sie zu unserem Rudel, schon seit 2005. 

Andy war nicht alleiniger Gast, das ist immer so und die Hunde vertragen sich gut. Andy tat es bis jetzt immer gut, daß er nicht immer 1. Geige spielen konnte - obwohl er trotzdem die "Hosen" anhatte. Sozialisierte Hunde verstehen sich und sagen sich auf ihre Weise die Meinung.

Aber diesmal war es anders. Andy ist 15 Jahre alt und ist an viel Ruhe gewöhnt und ich lese ihm "jeden" Wunsch von den Augen ab. Bei Frau Ohms darf Andy auch im Bett schlafen, das ist es nicht, aber ich glaube, die zwei großen 2.1/2jährigen Golden Retriever waren zu temperametvoll für ihn und als ich kam, begrüßte mich Andy zaghaft und verschwand wieder in seiner Tasche. 

Da ich total übermüdet war, blieb ich nicht lange und fuhr, mit meinem wertvollen lebenden Gepäck, heimwärts. 

Fast eine Viertelstunde rannte Andy wie besessen durch die Wohnung, über die Terrasse und konnte sich nicht beruhigen oder aufhalten. Total erschöpft nahm er seinen Platz auf der Couch ein und schlief dort fast einen ganzen Tag. 

Ein paar Tage dauerte es, bis auch bei Andy wieder etwas Normalität eintrat.

Ich werde, solange ich meinen Andy noch habe, nicht mehr verreisen, weder im In- noch im Ausland. Andy braucht seine Ruhe, seine Umgebung und mich. 

Das ist nun Andy´s Couch, wo er sich am wohlsten fühlt Tag und Nacht.

Ich mußte ja nicht nur das Erlebte verarbeiten, ich mußte auch noch mit der "Kälte" und dem Dauerschlaf zurecht kommen. Jeden Tag 35° bis 42° Grad in Indien und hier - huuuuuu. Mit Wärmflasche ging ich ins Bett, dicker Pullover und beim Einkaufen Winterklamotten und ich schlief und schlief und schlief. 

Wenn ich meinte fit zu sein, fing ich an, mich um mein kleines "Paradies" zu kümmern. Der Rasen, ca. 11 qm mußte "gemäht" werden.

So hoch war das Gras vor der Rasur. Mir gefiel es, weich und sanft und vor allem der Duft des frischen Grüns, so sauber und rein - das vermißte ich in Indien. 

.... und nach dem Stutzen, ist der Rasen, eine Andywiese zum Pipikakamachen (so sagen es die Inder), geworden.

 

Es wurde wärmer, meine Lebensgeister erwachten wieder. Auf unserem Wochenmarkt kaufte ich bunte Frühlingsblümen. 

Somit war die Freiluftsaison eröffnet. 

Nun begann ich auch meine "Klamotten" zu waschen, auf der Terrasse in der warmen Sonne und dem frischen Wind trocknete sie schnell und ich bügelte noch am gleichen Tag und das geschah: Alles in meinem Freiluft-Wohnzimmer. 

Eeva besuchte mich, wie immer brachte sie schon vorbereitetes Essen mit - auch ich hatte diese Lebensmittel gekauft. Macht nix, aus zwei mach eins, Eeva kann alles was mit Kochen und Essen zusammenhängt. 

Es hat geschmeckt ....

 

Mein Ganesha, den ich mir in Agra kaufte, ist heute angekommen. Er ist u.a. der Hüter der Übergänge und Tore. Somit beschützt er mein zu Hause und meine Freundinnen und Freunde, die zu mir kommen.