Donnerstag, 27. Februar 2014
Dienstag, 25. Februar 2014
Montag, 24. Februar 2014
Einmal Yesplease
Die erste Nacht in Indien werde ich hier verbringen:
Eeva hat es mir heute Morgen gemailt. Ich kann es kaum erwarten.
Wetter in Jaipur
Wetter in Hamburg
Am nächsten Morgen geht es dann weiter bis Rishikesh, das sind ca. 190 km.
Sonntag, 23. Februar 2014
Sonne pur,
das mußte ich ausnutzen. Der 1. Cappuccino in diesem Jahr auf meiner Terrasse. Meine Nachbarin Britta gesellte sich dazu. Ein paar Stunden konnten wir die wärmenden Strahlen genießen.
Nur Andy konnte ich noch nicht von dem "Freiluftwohnzimmer" überzeugen.
Manchmal bin ich ein bißchen "verrückt"
... und meine Freundin Helga sagt: "Manchmal ein bißchen sehr." Wenn ich nicht so wäre, wie ich bin, hätte ich viele "Tiefschläge" in meinem Leben nicht meistern können. Zu dieser Verrücktheit gehört auch ein positives Denken.
Meine Flugdaten sind bestätigt und nun kann Eeva meine Wünsche in einen Zeitplan einbauen.
Ich möchte in Jaipur ganz allein auf einem Elefanten reiten.
Dieser Wunsch besteht, seit dem ich auf meiner 1. Indienreise es nicht geschafft habe, ohne Hilfsmittel auf diesen wunderschönen, sanften und gutmütigen Dickhäuter hinauf zu kommen, obwohl er mir bereitwillig sein linkes Bein zur Verfügung stellte - ich bin runtergefallen.
Hier hat es schon besser geklappt:
Hier hat es schon besser geklappt:
Den Ehrgeiz habe ich nun nicht mehr, allein hochzukommen - Hilfe werde ich brauchen.
Auf meiner Wunschliste stehen noch: Agra, Varanasi und WildBrook.
Wenn man sich die Entfernungen vor Augen hält - ein großes und volles Programm:
Delhi - Agra ca. 230 km
Delhi - Rishikesh ca. 190 km
Delhi - Rishikesh ca. 190 km
Agra - Jaipur ca. 280 km
Dehlhi - Varanasi ca. 820 km
Jaipur - Varanasi ca. 820 km
Jaipur - WildBrook ca. 500 km
Samstag, 22. Februar 2014
Tiere beobachten, heißt Geduld mitbringen
http://webcam.pixtura.de/SWR_UHU/
Der König der Nacht kam heute 05.03.2014 ca. 07.30 Uhr in seine Felsnische zurück, blieb den ganzen Tag bis 18.42 Uhr, flog dann in den Abend und 21.33 Uhr saß sie wieder in der Mulde.
Heute am 06.03.2014 hat Lotte die meiste Zeit auf ihrem Nest verbracht, sie brütet ihr gestern gelegtes Ei aus. Nur noch kurz verläßt sie ihr Nest.
Freitag, 21. Februar 2014
Würdest du Johannes deine Jacke geben?
Mit diesem Video soll auf die Flüchtlingskinder in Syrien aufmerksam gemacht werden.
Das ist Freundschaft ...
Eeva denkt an mich, auch im fernen Indien. Beim Schoppen in Delhi hat sie dies "Gewand" für mich ausgesucht. Sie kennt meine Farben und meinen Geschmack. Meine Vorfreude ist bald nicht mehr steigerungsfähig.
Danke, liebe Eeva.
Meine Lebensgeister sind wieder da .....
Wie ein Spuk ist es gekommen, wie ein Spuk ist es wieder gegangen. Die Tage dazwischen vergesse ich. Andy hat durchgeschlafen - ich natürlich auch. Ich fühle mich wie neu geboren.
Auf eine Wartezeit beim Indo-German Consultancy Service hatte ich mich eingestellt. Wirklich erstaunt war ich deshalb, als no People vor mir war. Keine 5 Minuten dauerte es, da hatte ich mein Visum.
Ich wollte um die Alster fahren, dieses Verkehrsschild war im Wege, denn ich hätte rechts abbiegen müssen. Naja, viele Wege führen nach Rom und auch nach Hause.
Und das war mein Weg:
Auf eine Wartezeit beim Indo-German Consultancy Service hatte ich mich eingestellt. Wirklich erstaunt war ich deshalb, als no People vor mir war. Keine 5 Minuten dauerte es, da hatte ich mein Visum.
Ich wollte um die Alster fahren, dieses Verkehrsschild war im Wege, denn ich hätte rechts abbiegen müssen. Naja, viele Wege führen nach Rom und auch nach Hause.
Und das war mein Weg:
Meine kleine Pocket-Digi hat gute Dienste geleistet. Alles Fotos sind aus dem Autofenster "geschossen".
Donnerstag, 20. Februar 2014
Leben im Storchennest, Neuigkeiten kann ich meiner Freundin erzählen
Meine Freundin hat fast 40 Jahre in Hoechstadt a.d.Aisch gewohnt und dort habe ich sie sehr oft besucht. Auf der anderen Seite des Heimatmuseums, auf dem Turm hat sich Familie Adebar niedergelassen, befindet sich ein Café. Im Sommer saßen wir hier und ließen es uns gut gehen und schauten dem Treiben im Storchennest zu. Die Störche gehören zum Stadtbild, sie überwintern auch in Hoechstadt.
Hat Eeva mir aus Indien geschickt .....
Natur, es gibt nichts Schöneres, kann mich immer und immer wieder beruhigen, neue Kraft geben und meine Seele heilen.
Liebe Eeva, dankeschön.
Mittwoch, 19. Februar 2014
Amaryllis meine schöne Diva
Vor ein paar Wochen kaufte ich eine Amaryllis-Zwiebel im Glas, weil Ladenhüter - für 5 Euro. Eine unscheinbare dicke Knolle und lange tat und tat sich nichts. Vielleicht, daß ein kleines Blättchen ein bißchen größer wurde, aber nicht der Rede Wert.
Aber dann kam der Durchbruch und ich kam aus dem Staunen nicht heraus, wie schnell der kräftige Stiel wuchs und zeitgleich konnte man erkennen, wie riesig die Blüte werden würde. Ein kräftiges, leuchtendes Rot. Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Natur zaubern kann.
Meine Amaryllis ist eine Diva, sie trägt stolz ihren Blütentrichter und ziert mein Wohnzimmer. Ein großer Farbtupfer für das noch grau in grau in der Natur.
Ein Hingucker und ich freue mich darüber.
Dienstag, 18. Februar 2014
Neuer Teppich für Andy
Küche und Flur sind in meiner Wohnung gefliest. Sehr zum Vorteil für manchmal dreckige Hundepfote. Nun sind diese glatten Fliesen zum Hindernis geworden. Andy kann sich darauf nicht mehr halten und rutscht mit allen 4 Pfoten und kommt oftmals schwer wieder hoch.
Um ihm diese Pein zu nehmen, mußte ich mir etwas überlegen. Es sollte auch nicht so teuer sein und wiederum auch einigermaßen meinem kritischen Auge standhalten.
Alles was mir vorschwebte und zu den Möbeln paßte - zu teuer. Bis ich endlich die Lösung fand: Lila, paßt zu nix - aber ist interessant.
Heute nun kam, nach wenigen Tagen, meine Bestellung: Hochflor Teppich, Farbe Lila.
Andy genießt es - auch beim Anziehen vor den Spaziergängen geht alles besser. Was will ich mehr, wir sind Beide mit diesem kuscheligen Teppich zufrieden.
Irgendwie war ich nicht so ganz zufrieden, es sah für mich nicht "angezogen" aus. Also nix wie ran an den PC und noch einen Teppich bestellen. Ratzfatz wurde er geliefert. ... und nun war es wirklich viel Arbeit, die Ausschneiderei - nur mit einer Küchenschere, allerdings mit einer scharfen, ging ich zu Werke.
Nun endlich bin ich zufrieden und Andy auch.
Telefon und Internet sind im Flur auf der Schuhkommode. Bei dem Kabelwirrwarr dahinter, merkte ich gar nicht, daß ich das Telefonkabel durchtrennt habe. Macht nix, ich hatte Ersatz, daß sehr viel bessere Telefon meiner Mutter. Wo gehobelt wird, fallen Späne.
Freitag, 14. Februar 2014
Dankbar
Man muss mehr für seine Gesundheit lassen als tun.
Nur daraus erwächst neue Kraft,
zumindest dann, wenn man nicht mehr so ganz jung ist.
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Nur daraus erwächst neue Kraft,
zumindest dann, wenn man nicht mehr so ganz jung ist.
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Der körperliche Zusammenbruch hat mich mal wieder rechtzeitig gewarnt, mir Grenzen gesetzt und mir auch gesagt: Mit Volldampf voraus, ist einfach nicht mehr. Im Kopf und überall fühle ich mich noch jung und dynamisch, danach geht es halt nimmer.
Obwohl mein Kardiologe sagte: "In ein paar Tagen wird es ihnen wieder besser gehen - wann kommen sie aus Indien zurück." Es werden sicher ein paar Wochen vergehen, bis ich wieder voll einsatzbereit bin.
Es wäre nicht ich, wenn ich nicht gleich Alternativen parat hätte.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Ich vertraue meinem Kardiologen 100%ig und er mir auch, seit über 30 Jahren
Visum habe ich heute beantragt. Sind nur ein paar Kilometer von Barsbüttel entfernt. Die nette junge Dame, ein bißchen mollig, rote Pausbäcken, freundlich, strahlende fröhliche Augen, kannte ich schon vom vorigen Jahr. Sie übernahm für mich wieder die Antragstellung.
Wir kamen ins Gespräch, sie hörte gerne zu, sie setzte sich neben mich.
Warum kann ich den Visumantrag nicht selbst ausfüllen!!! Computer ist für mich ja kein fremdes Wesen, aber die Tastatur, eine englische, wird alles groß geschrieben, wo finde ich die Zeichen etc. Das Tempo wird vom Computer bestimmt, bist du nicht fertig, erscheint das nächste Bild - und das alles im Stehen - ich bin und war damit überfordert.
Das war nun mein "Tagewerk", bin total kaputt. Morgen ist auch noch ein Tag.
Donnerstag, 13. Februar 2014
Unerträglich .....
... und dann noch vor Publikum, der Gipfel der Geschmacklosigkeit, kein bißchen Ehrfurcht vor den Geschöpfen. Es gibt andere Wege, um keinen Nachwuchs zu bekommen. Ich weiß schon warum, ich seit vielen Jahren keinen Zoo mehr aufsuchte.
Auch der kleine zur Schau gestellte Knut war ein Gräuel für mich oder andere Tiere die zum Liebling des Zoos wurden und durch den Besucherstrom viel Geld einbrachten
Viele wilde Tiere wurden in unserem Land ausgerottet. Jubeln müßte man allerorts: Hurra Wolf und Elch sind wieder da. Aber nein, Bruno mußte sein Leben lassen, weil zu gefährlich.
Donnerstag, 6. Februar 2014
6. Februar 2014, Donnerstag
Andy durfte wieder ein richtiger Hund sein. Das erste Mal ohne Mäntelchen und ich
ohne Mütze. 10° C plus. Sehr erstaunt war ich, als sich eine Dame in meiner Nachbarschaft mit Gartenarbeit beschäftigte.Wer weiß schon, ob der morgige Tag es noch zuläßt.
Krähen
sammelten sich und machten ein Spektakel, aber das Tschilpen der Spatzen war
noch zu hören. Der Morgenhimmel war trübe, jedoch am Horizont war ein heller
Streifen zu sehnen. Wolken bildeten sich.
Ich hatte nun doch Andy bei der Tierärztin angemeldet, zum Check up. Dann habe ich alles gemacht, um im März beruhigt nach Indien reisen zu können.
1. Bestellte unsere Hundetrainerin, um ein paar Tips zu bekommen, wie ich es anders machen könnte bei seinen "Macken"
2. Lud Ohm´zum Kaffeetrinken ein, um diesbezüglich mit ihnen zu reden.
3. Besuch bei der Tierärztin.
Altersgemäß ist Andy fit. Die "Macken", das Schnappen, ist normal. Mit seinen trüben Linsen sieht er vor sich alles riesengroß. Es kommt hinzu, daß das Gehör sehr, sehr schlecht ist. Diese beiden Faktoren erzeugen große Angst und aus Angst heraus, schnappt er.
Andy könnte noch 17 Jahre alt werden, so Frau Dr. Tutlies. Einer 3-wöchigen Reise steht nichts im Wege.
Nun bin ich erleichtert und freue mich um so mehr auf Indien.
Mittwoch, 5. Februar 2014
5. Februar 2014, Mittwoch.
Heute Morgen war ich noch müde, als Andy sich meldete zum "Beinchenheben". Es war früh, wieder in die Federn kuscheln lohnte sich nicht, also setzte ich mich vor meinen Computer. Warum ohne Cappuccino, weiß ich nicht.
Eeva war online in facebook, man sieht es, an dem grünen Punkt, hinter dem Namen. Kurze Begrüßung. Ich noch nicht so drauf zum Quatschen. Bei uns schläft alles noch und in Angra sind 4.1/2 Stunden voraus. Ich ließ mir Zeit zum Antworten, weil ich zwischendurch mir den vermißten Cappuccino bereitete.
Das Telefon klingelte, ich wußte sofort wer dran war - Eeva - Sie machte sich Sorgen, weil ich so abrubt aus facebook rausging. Bin ich natürlich nicht, ich hätte doch tschüß gesagt. Ich klärte sie auf, daß das Internet oft zusammenfällt und ich rausgeschmissen werden. Nun weiß sie es, ich bekomme ein neues Modem und dann wird hoffentlich alles besser.
So weit so gut. Sonne schien vom blauen Himmel, frische, klare Luft rötete die Wangen und ein Hauch von Raureif auf dem Rasen.
Andy ließ sich ohne Murren und Knurren an- und ausziehen, war gut drauf, fast so wie in alter Zeit. Das macht mich glücklich und seit langer Zeit konnte ich ihn ins Auto setzen. Hundefutter mußte gekauft werden.
Die Zoohandlung ist in einem Industriegebiet am Rande des Öjedorfer Parkes. Oft sind wir nach dem Einkäufen bei Aldi, Baumarkt & Co., spazieren gegangen.
Heute nun dachte ich, weil Andy so gut drauf war, daß ich ihm eine Freude bereite mit einer Runde, die er sehr gern mochte und es viel zu schnuppern und zu sehen gab, von anderen Artgenossen ganz zu schweigen. Ohne Leine vertragen sich alle.
Dieses Gebiet ist Landschaftsschutz und daher, kein Motorrad, kein Auto, und die Hunde können rumtollen nach Herzenslust.
Rumtollen und laufen nach Herzenslust, ich merkte es schnell, ist nix mehr für Andy. Ich wollte noch einmal testen, wie gut oder wie schlecht er hören und sehen kann.
Als ich Andy an die Leine nehmen wollte, war ich nicht so schnell, er hatte schon den Rückwärtsgang eingelegt und rannte den Weg zurück zum Auto.
NDR 1 NS hörte ich im Autoradio und ich mußte herzlich lachen über Öllern-Besöök. Plattdeutsch ist himmlisch.
http://www.ndr.de/wellenord/audio191301_podcastID-podcast3096.html
Und nun schnell wieder auf die Couch.
Was ist Staub
Heute Morgen, die Sonne lacht vom Himmel und strahlt in meine Wohnung, wärmend, freundlich und licht. Bei Sonnelicht fühlt man sich viel wohler und aktiver. Woran liegt das, an den vermehrten Glückshormonen.
Das ist die eine Seite und nun ......
.... Auweia: Mein großes Fenster, naja, durchgucken kann ich noch, ich muß also ran, nicht heute. Die Mahagonimöbel, nun sieht man den Staub, ich schäme mich, pfui, ich kleiner Dreckspatz.
Was ist überhaupt Staub, warum bildet er sich immer wieder - auch dann, wenn ich 3 Wochen nicht in der Wohnung war. Ich muß es genau wissen und wie immer, habe ich mir Informationen hierüber aus dem Internet geholt. Quelle: Wikipedia auch die Fotos.
Der Hausstaub findet sich in jeder Wohnung. Durchschnittlich bilden sich täglich rund sechs Milligramm Staub pro Quadratmeter. Bei einer durchschnittlichen Wohnfläche von 44 qm/Person.
Der Staub ist ein natürlicher Bestandteil der Luft, gelangt er auch durch das geöffnete Fenster in die Wohnung. Doch auch der Mensch selbst ist eine Staubquelle. Die oberste Hautschicht erneuert sich ständig, die abgestorbenen Hautzellen gelangen in die Luft, steigen mit der warmen Luft in der Mitte des Zimmers nach oben und sinken mit der kühleren Luft in Wandnähe wieder heraus. Deshalb sind Bücherregale, Bilderrahmen und Leisten oben und in Wandnähe staubiger als Möbel in der Mitte des Raumes.
Hier mach ich erst einmal Schluß und bin so einigermaßen informiert. Schuhe, Hund, Bewegungen etc, rein alles ist für diese weiße/graue Schicht verantwortlich.
Und nun ist mir bewußt, warum ich hinter meiner Waschmaschine, Wollmäuse hervorhole.
Diese zarten Gebilde von Spinnweben habe ich zur Zeit nicht,
aber ab und an muß ich mit Besen reihum gehen.
Staub unter dem Mikroskop, wäre doch,
von einem Künstler gemalt, Kunst.
Dienstag, 4. Februar 2014
Nun ist Eeva in Agra angekommen.
Kaum zu glauben, Eeva schrieb mir, daß sie sich heute warme "Klamotten" kauft . Nachts ist es noch kalt - habe ich im vorigen Jahr erlebt, oh, wie habe ich gefroren - am Tage allerdings ist es dann sehr warm. Keine Heizung, nur "Heißluftpuster", das ist alles an Luxus. In WildBrook hatten wir nicht mal das, nur ein kleines Kohlefeuerchen.
Eeva hatte ein Zugticket von Delhi nach Agra. Als sie am Bahnhof ankam, hatte der Zug 2 Stunden Verspätung und im Wartesaal, kaum vorstellbar, kein Sitzplatz frei. Sie fuhr zurück zum Hotel und bestellte sich ein Taxi und nix wie wechhh.
Die Fahrt von Delhi nach Agra per Taxe kann ich mir lebhaft vorstellen. Für diese Entfernungen haben wir im letzten Jahr auch Taxi gewählt. Diesmal möchte ich gern mit dem Zug fahren ..... und wir wären dann ja zu zweit.
Was verbinde ich mit Agra, zuallererst: Taj Mahal. Wenn ich alte Fotos von meiner ersten Indienreise "rauskrame", stelle ich fest, daß ich das meiste nicht mehr punktuell zuordnen kann. Das muß sich ändern, Eeva wird ein guter Reiseführer sein. Ich freue mich sehr, sie wieder zu sehen.
Ich habe keine Zeit
Das ist ein Thema, mit dem ich mich schon seit längerem
beschäftige. Es sagt sich einfach und schnell. Was steckt dahinter, meine Frage.
Natürlich muß ich zu allererst einmal bei mir anfangen. Wann gebrauche ich
diesen "Ausspruch". Vielleicht: "Habe ich vergessen" oder aber, "das
interessiert mich nicht". Zumindest ist er mit etwas "Negativen" behaftet.
Ich versuche, diesem Phänomen "Ich habe keine Zeit" ein
wenig auf den Grund zu gehen. "Wie geht es dir" bei einer Begrüßung, da steckt
fast ein Automatismus dahinter und ähnlich sehe ich es auch bei "Ich habe keine
Zeit". Eine Nachfrage, warum keine Zeit, scheut man sich, vielleicht weil man
die Antwort kennt und sie evtl. kränken könnte.
Wäre es nicht ehrlicher zu sagen: "Im Moment habe ich
keine Lust, möchte einfach nur faulenzen und nix tun wollen." Wir würde diese
Aussage bei unserem Gegenüber, unserem Freund, ankommen?
Keine Zeit zu haben hängt sicher auch mit der
schnellebigen Zeit zusammen. Keine Zeit zu haben, ist gesellschaftlich
anerkannt, besagt es doch heute, im Berufsleben und ich kannte es auch: Jeder der freie
Zeit zur Verfügung hat, wird/wurde oft schief angeguckt und bekommt/bekam noch mehr Arbeit
aufgedrückt.... und dann kommt/kam das sog. Zeitmanagement ins Spiel.
Ich, die schon viele Jahre das "Rentenalter" genießt und wie es so schön heißt, daß Rentner nie Zeit haben, stimmt nur halb, einerseits gefährdet,
"keine Zeit zu haben", die Flexibilität des alternden Menschen und andererseits
wiederum, was ich anfänglich schrieb: Keine Lust, Ignoranz.
Es soll keine Verallgemeinerung sein, sondern es
ist eine Einzelerfahrung, meine Erfahrung.
Was kann dagegen getan werden? Mir fällt das Zitat von Robert Lemke dazu ein:
Kein
Mensch ist so beschäftigt, daß er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie
beschäftigt er ist.
Und das glaube ich, trifft den Nagel auf den
Kopf.
Diese Floskeln "Ich habe keine Zeit" kann man als reine
formale Redewendungen ansehen, oft inhaltsleere Sprachfüllsel. Durch eine
permanente Wiederholung, entwickelt man dadurch ein "Papageien-Deutsch" so Prof.
Schenk . Auch ich kenne diese "Nichtssagenden Sätze", sie sind so schnell
angenommen, gesagt und schwer wieder zu "entfernen". Erkenntnis führt im
Allgemeinen zum Ziel. Jeder Tag ist ein neuer Anfang.
Was ist aber "Zeit haben". Es gibt sicher die
unterschiedlichsten Definitionen darüber und jede/r sucht sich seine
eigene.
Für den einen ist es die Uhr an der Wand, die die Zeit
ansagt. Manche wiederum glauben, daß sie
nicht existiert. Einige definieren Zeit, daß sie reiner Luxus ist, andere
wiederum kommen aus einer bestimmten Lethargie nicht heraus. Manchmal ist diese
Lethargie krankheitsbedingt und man muß sich Hilfe suchen, um aus diesem
Kreislauf herauszukommen.
Kann man überhaupt von "Zeit haben" sprechen?
Oder ist es nicht immer nur eine Ausrede zu behaupten,
man hätte keine Zeit? Komischerweise haben wir immer Zeit für das, wovon unser
Leben abhängt, oder für das, was uns schlichtweg wichtig ist...
... und das wiederum ist menschlich.
Montag, 3. Februar 2014
Mein kleiner Andy hat es verdient .........
Gestern nun entschied ich mich, vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer zu ziehen. Ich habe das Gästebett in der Schrankwand wieder aktiviert.
Warum? Andy, mein kleiner Rehpinscher wird im Mai 15 Jahre alt und 13.1/2 Jahre ist er bei mir. Er sollte im Tierheim abgegeben werden. Im Foyer fing ich ihn ab. 2 Damen mit einem schmutzigen Kissen wollten sich von diesem zittrigen Winzling trennen.
Bevor die Formalitäten im Tierheim begonnen werden sollten - war es schon mein Kind. Vergessen war, daß ein Rehpinscher nicht auf meiner "Wunschliste" stand, denn ein ständiges Begleiten dieser Rasse, ist das Zittern.
Zittern hin oder her, daran dachte ich natürlich überhaupt nicht mehr, ich habe mich gleich in diesen kleinen Kerl verliebt und zur Liebe gehören bekanntlich zwei.
Für mich stand es immer fest, sobald ich in Rente gehen würde, sollte sich zu meiner Katze noch ein kleiner Hund, egal welche Rasse, hinzugesellen. So jung wie er war, 1.1/2 Jahre, war ich schon die "dritte Hand". Er kam aus einer schlechten Haltung.
Nun begann mein Hundeleben, ich kann fast sagen, das schönste und ist es immer noch. Ich stelle mich in jeder Beziehung auf meinen alten Hund ein. Mit seinen altersbedingten "Macken" komme ich gut zurecht. Ich akzeptiere und toleriere sie.
Rehpinscher sind Dobermänner in Kleinformat. Seine Abstammung reicht bis vor ca. 3.000 Jahren zurück. Fakt ist aber auch: Die kleinen temperamentvollen, selbstsicheren Vierbeiner und seinen Menschen gegenüber ist er anhänglich und treu und braucht einen engen Kontakt zu ihnen.
Vor ein paar Jahren, weil diese Rasse nicht mehr modisch war, bangte man sein Aussterben. Es hat sich Gott sei Dank nicht bewahrheitet.
Andy läßt sich kaum bewegen, nur einen Schritt vor die Tür zu gehen. Es geht nur noch mit Leckerlis, wenn überhaupt. Erzogen habe ich Andy ohne Leckerlis, er hat alles mir zu Liebe gemacht, ein scharfer, böser Blick genügte und Ignoranz meinerseits war und ist das allerschlimmste für ihn.
Wie gut, daß ich vor 2 Jahren meinen kleinen Terrassengarten mit Rasen versah, alles für das Älterwerden meines kleinen Lieblings. Andy rennt zur Terrassentür, piepst, aha, er muß Beinchen heben, geht auch nicht mehr so richtig. Auf allen Vieren stehend, ein wenig gebückt, eben nicht nach Rüdenart, hinterläßt er ein Bächlein. .... und sobald fertig, flitzt er zurück und ab auf die Couch.
Rennen, das kann er noch, wenn er will. Heute morgen kam er von allein und auch mit dem Mäntelchen anziehen, hat es geklappt. Die 7 Treppenhausstufen, das lernte er zwischenzeitlich, geht nicht mehr ohne Hilfe von mir. Er wartet, bis ich ihn hinunter trage. Und dann eine Pfote vor die andere, langsam, sehr langsam. Die allerallerkleinste Runde, zu mehr war er nicht bereit, absolvierten wir. Sobald es in Richtung zu Hause ging, gab er Vollgas. Ich hatte Mühe mitzuhalten.
Rennen, das kann er noch, wenn er will. Heute morgen kam er von allein und auch mit dem Mäntelchen anziehen, hat es geklappt. Die 7 Treppenhausstufen, das lernte er zwischenzeitlich, geht nicht mehr ohne Hilfe von mir. Er wartet, bis ich ihn hinunter trage. Und dann eine Pfote vor die andere, langsam, sehr langsam. Die allerallerkleinste Runde, zu mehr war er nicht bereit, absolvierten wir. Sobald es in Richtung zu Hause ging, gab er Vollgas. Ich hatte Mühe mitzuhalten.
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