Freitag, 14. März 2014

Mit der Webcam Luisa und Ernst im Nest beobachten

Geplappert wird hier im Storchennest Vetschau

Ein Storchenpaar, das ich so intensiv im Luisenpark Mannheim (http://www.luisenpark.de/mein-luisenpark/storchenwebcam)  beobachte, darf nicht namenlos bleiben. 


Die Störchin taufte ich Luisa,
Freund Adebar nenne ich Ernst.


L U I S A  und  E R N S T
 

Eier (3 bis 5) werden zwischen März und Mai gelegt. Der Legeabstand beträgt etwa zwei bis drei Tage und nach etwa 33-34 Tage kann man den Nachwuchs bewundern.



Das Storchenpaar Luisa und Ernst, so taufte ich das Storchenpaar, nisten schon einige Jahre im Luisenpark in Mannheim. Sie sind unberingt und daher weiß man nicht,  wo sie ursprünglich herstammen. Dieses Paar ist sehr erfahren in der Jungenaufzucht, sogar im letzten Jahr, bei dem durch die extreme Wetterlage im Frühjahr nur sehr wenige Storchenjungen aufgezogen werden konnten, hat dieses Paar drei Jungstörche aufgezogen. In Jahren mit gutem Wetter meistens vier. Die Jungstörche werden  beringt und ziehen Richtung Süden, wo sie bis zur Geschlechtsreife bleiben und sich dann auf dem Weg zurück, meist in einer anderen Kolonie
ansiedeln.

30. April, Mittwoch

Nach meiner fast vierwöchigen Reise nach Indien habe ich nicht ins Nest schauen können, jedoch wurde ich per Mail über jedes neue "Ei" informiert. Darüber freute ich mich sehr.

.... und heute nun konnte ich sehen, daß noch kein Küken geschlüpft ist. Es muß aber bald soweit sein. Sehr liebevoll kümmerten sich Luise und Ernst um ihren "Nachwuchs", auch die Eltern stupsten sich zärtlich mit ihren langen Schnäbeln - eben wie alle liebenden Paare, die Eltern werden. 




In Höchstadt kann man schon den Nachwuchs bewundern: 


19. März, Mittwoch

Diese Sicht auf das Nest ist toll - ob oder nicht? Bin neugierig, wann Luisa das 1. Ei legt.

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16. März, Sonntag



Nachts um 02.00 Uhr. Luisa und Ernst schlafen nicht, im Gegenteil sie schmusen auf Storchenart, um dann wieder den Schnabel unter die Federn zu stecken.

Und wie schlafen Störche? Unwahrscheinlich, meistens stehend auf einem Bein und damit sie möglichst wenig Wärme verlieren, stecken sie den Schnabel ins Gefieder. Ein durchgehender Schlaf ist so wohl nicht möglich, denn sie müssen von Zeit zu Zeit das Standbein wechseln. 

- Irgendwie ungemütlich - 

Da Störche zu den langbeinigen Vögeln gehören, haben sie besondere Gelenke und beim Stehen klappen diese, wie bei einem Taschenmesser, ein. 


Wie auf Kommando haben Luisa und Ernst das Nest um 06.30 Uhr verlassen. Futtersuche?


Nach 5 Minuten war Ernst zurück, flog aber gleich wieder davon, sucht er Luisa?

Wetter am 16.3.2014 in Mannheim 

Sonnenscheindauer 2.7h
In Mannheim überwiegt vormittags und auch am Nachmittag dichte Bewölkung aber es bleibt trocken bei Temperaturen von 9 bis 16°C. Abends ist es in Mannheim überwiegend dicht bewölkt und die Temperaturen liegen zwischen 11 und 17 Grad. Nachts ist ein Blick auf die Sterne nur vereinzelt bei sonst wolkigem Himmel möglich und die Temperatur fällt auf 8°C. Der Wind weht mäßig aus westlicher Richtung mit Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h.


Was soll Ernst ohne Luisa anfangen, am Nest arbeiten, nee doch nicht, schnell ausnutzen, jetzt ist noch Platz, hinlegen.


Kurz nach 07.00 Uhr war auch Luisa wieder zurück.


Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß wie ich leide!!


Platzwechsel, Luisa legt sich nun in das noch warme Nest und Ernst "vertritt" Beine. 

15. März, Samstag

Das Nest wird um den Pfahl herum erweitert. Gemeinsam wird das Nistmaterial, das Ernst gebracht hat, verarbeitet. Man spürt liebevolle Gemeinsamkeit. Luisa testet die Nestmulde und Ernst baut um sie herum weiter.




Umso erstaunter war ich am Nachmittag über das Verhalten von Luisa und Ernst. Keine Einigkeit mehr beim Verlegen, Verschlingen der mitgebrachten Zweige. Die langen Storchenschnabel hieben aufeinander ein. Wie sagt man so schön, Streit frischt die Liebe auf und so ist es auch im Storchennest gewesen: Versöhnung.

Gute Nacht!


14. März, Freitag

Heute am Morgen hat er vielen Stunden "gestörchelt", sie liebevoll mit dem langen Storchenschnabel gestupst, sie aber zog den Kopf ein, als wollte sie sagen: "Laß das", ihr ein Geschenk gebracht, was für eines, konnte ich leider  nicht erkennen und versucht hat er es natürlich auch wieder, anschließend wieder große Putzaktion, gegenseitig, alles sehr liebevoll. Aber so ganz bereit scheint sie noch nicht zu sein. Abwarten.


Nachmittags werkeln Beide am Nest herum. Er umwirbt sie, fast aufdringlich, er krault sie am Kopf, am Hals, unter den Federn, hinten und vorn und auch die Federn am Hinterteil werden liebevoll bearbeitet. Noch bekommt er manchmal einen Stupser, sie will nicht - aber irgendwie räkelt sie sich doch, bis er endlich den "Kanal" voll hat und das Nest verläßt.Wie lange?




Am Abend in der Dunkelheit sind sie wieder vereint.


9. März, Sonntag

8. März, Samstag




4. März, Dienstag


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