Freitag, 12. August 2016

Tag 3 mit Pinky



06.15 Uhr war ich im Badezimmer, um mich fertig zu machen. Pinky tippelte hinter mir her und ich merkte - es war sehr sehr dringend. Also schnell meine lange, schwarz, Filzkutte aus Libyien übergezogen und schnellstens raus.

Letzen Abend sind wir zuletzt Gassi gegangen um 22.30 Uhr. Die Nacht war wie die Nächte davor ruhig, liebevoll, schmusig.

.... und es war brandeilig. Ein riesengroßer See vor unserem Haus, wir haben einen Grünstreifen beiderseits des Weges. Eine kleine Runde war angesagt und noch dazu das Häufchen, also was will ich mehr, wieder nach Hause.

Oh, meine Güte, es war zwischenzeitlich kurz nach 07.00 Uhr, meine Haustürschlüssel. Ich hatte sie nicht mit. Ich blieb ganz ruhig, klingelte bei meiner Nachbarin im II. Stock (sie hat Haustürchlüssel von mir). Sie öffnete nicht gleich, guckte aus dem Fenster und wollte wissen, wer zu früher Stunde klingelt. Wach war sie schon, denn ich sah das beleuchtete Fenster.

Also das Ritual im Badezimmer beendend, Frühstücken, wir Beide und dann nach Wandsbek zu meiner Ärztin. Vorher fuhren wir noch in der Zoohandlung vorbei um meinen kleinen Spatz auszurüsten, mit neuem Geschirr (blau), passende Leine dazu. neues felliges Kuschelbett, Freßnapf. Trinknapf, mehrere, für jedes Zimmr eins, Leuchtband, Windelhöschen, Naßfutter von Animonda für Senioren. Erst einmal nur 3 Dosen, weil ich morgen das Ergebnis abwarten möchte, ob Pinky gesund oder oder oder.

Und das schärfste war, Pinky setzte einen großen Haufen in den Gang. Ohjeohje, macht nix, Tüte raus, Verkäuferin kam mit Desinfektionsmittel. Peinlich war es mir trotzdem. Ich bin keine Neukundin, wir kennen uns schon lange und natürlich auch meinen Andy.

Nun schnellstens nach Wandsbek, die Zeit drängte. Ins Parkhaus in die äußerste Ecke - vorher bekam Pinky noch seine Windel umgelegt - und Pinky bellte und bellte. Neuland für ihn, kann ich verstehen, daß er Angst hat. Mutig schnellen Schritttes Fahrtreppe hoch und Punkt 10.50 Uhr klingelte ich bei der Ärztin.

12.00 Uhr war ich am Auto zurück. Pinky schlief seelenruhig.  Auf dem Nachhauseweg im Wandsbeker Gehölz eine Rude gedreht.

13.45 Uhr habe ich Ammar vor seinem Haus aufgepickt und wir fuhren zum Mc.Donald, den unterschriebenen Vertrag abzugeben. Er wird dort für 8 Monate arbeiten. Schauen wir mal, wie er es wuppt.

Auf dem Markt eine Blumenstrauß für meine Nachbarin und eine Rose für Andy gekauft. Wieder spazieren gegangen. Kurz die Engeldamen begrüßt und Pinky vorgestellt. 

Nach 1.1./2 bis 2 Stunden muß ich wieder raus. 22.30 Uhr das letzte Mal und dann mit Windelhöschen ins Bett. 

Zwischendurch hatten wir lange Phasen, gemeinsam im Sessel zu kuscheln. Sein kleines Gesichtchen auf meinem Schoß und ich streichelte und streichelte ihn. Pinky genießt es sehr und ich auch.

Donnerstag, 11. August 2016

Tag 2 mit Pinky





Während ich schreibe, liegt mein kleiner Spatz neben dem Computertisch. 

Gestern am 10. August war ein aufregender Tag für Pinky und Mama. Viele neue Eindrücke kamen auf diesen kleinen Kerl zu. 

Die Nacht war ruhig, Pinky kuschelte sich wohlig unter meine Bettdecke und ich genieße die Nähe. Beim Aufstehen plötzlich ein Würgen bzw. Krächzen bei dem Kleinen. Etwas schleimiger weißer Schaum würgte er heraus. Immer und immer wieder das Krächzen und Schleim. Auf seinem Sessel, in Ruhe, war alles vorbei. Ich dachte, vielleicht hat er sich verschluckt, oder, oder, oder. 

Natürlich befragte ich gleich sogleich google. An erster Stelle stand Mandelentzündung. Naja, das kannte ich gar nicht. Das Würden und Krächzen war mal schlimmer mal besser und bestimmt eine Quälerei für den Kleinen. 

Ich hatte Ammar versprochen, ihn auf ein Amt zu begleiten und zwar in Norderstedt. 

Margret und Tjard gehören schon zu unserem Rudel und so war es möglich, Pinky zu ihr zu bringen. 

Die ganze Angelegenheit beim Amt hat sehr lange gedauert und auf der Rückfahrt stop and go. Mist und ich hatte mich bei der Tierärztin angemeldet. Ich wurde immer nervöser. 

Als ich Pinky endlich abholen konnte, war er ausgeflogen, mit den Hunden Gassigehen. Von Geert erfuhr ich, daß Margret mit Pinky bei unserer Tierärztin, Frau Dr. Tutlies, war, weil das Würgen immer schlimmer wurde. 

Richtig untersuchen, sprich in den Rachen gucken, konnte sie ihn nicht, er fletschte die Zähne und wollte beißen. Jedoch äußerlich konnte sie Schwellungen der Mandeln erfühlen. Also Antibiotika, eine Spritze. Wie mein Andy, ist Pinky auch zart besaitet. 

Ich bekam zur Auflage, Pinky hungern zu lassen, damit er evtl. am heutigen Tag unter Narkose untersucht werden konnte, wenn sich das Röcheln und Spucken nicht verbessert hat. 

Heute nun am 11. August - ich morgens um 08.00 beim Zahnarzt angemeldet. Zu Fuß 5 Minuten. Da Pinky bellt, sobald ich die Wohnung verlasse, setzte ich ihn ins Auto und fuhr diese kleine Strecke. wettermäßig war es ja ok. 

09.30 Uhr standen wir bei Frau Dr. Tutlies auf der Matte. Maulkorb um - ich habe es geschafft. Für mich ein gutes Zeichen, Pinky hat Vertrauen zu mir. 

Pinky´s Zustand hat sich verbessert. 5 Tage Antibiotika, schleimlösendes Pulver und Flohtablette. 

Mein kleiner Andy hat ganz wenig getrunken, ok, das war so und als er anfing, mehr und mehr zu trinken, bin ich zu Frau Dr. Tutlies, Diagnose - Nierenkrank - Sonderfutter. 

Und nun ist es bei Pinky genau so, er trinkt, trinkt, trinkt und muß natürlich ganz oft pinkeln und hat dazu u.a. mein Schlafzimmer ausgesucht. Von abends um 22.00 Uhr bis morgen 06.00 Uhr konnte Pinky es nicht anhalten. 

Ein großer Bluttest soll alles klären. Am Sonnabend erhalte ich das Ergebnis. 

13.00 Uhr sollte meine Hecke geschnitten werden, Regen - war also nix. 

Zwischendurch immer wieder vor die Tür, um Beinchen zu heben. 

Schauen wir mal, wie es weiter geht. Wenn jemand denken sollte, ich würde ihn zurückgeben - nonono. Dieser kleine Kerl gehört zu mir, ganz egal was kommt. 




Mittwoch, 10. August 2016

Tag 1 mit Pinky - Andy, ich werde immer an dich denken und dich lieben





Andy, das bist nicht Du, das ist Pinky. Er ist 9 Jahre alt.

Nun habe ich 2 kleine Hunde, einen der über die Regenbogenbrücke gegangen ist und einen, der mich begleitet - so wie du, lieber Andy, es über 15 Jahre gemacht hast. Ich liebe dich und ich bin dankbar, daß Du so viele Jahre bei mir warst.








Nun liegt Pinky auf deinem Sessel mit der roten Decke. Und nun tschüß bis zum nächsten Mal. 

Montag, 16. Mai 2016

365 sonnige Gedanken

Dieses kleine zauberhafte Büchlein habe ich zum Geburtstag von einer Freundin bekommen. Für jeden Tag einen sonnigen Gedanken - das geht zu Herzen.

12. Mai

Der Mensch muss lernen, 
den Lichtstrahl aufzufangen
und zu verfolgen, der in
unserem Inneren aufblitzt.

Ralph Waldo Emerson


13. Mai 

Das Leben ist Schönheit -
bewundere sie.

Mutter Teresa


14. Mai

Um Frieden zu finden,
wann immer wir wollen,
bauen wir ein eigenes Nest 
aus angenehmen Gedanken.

John Ruskin


15. Mai

Monde und Jahre vergehen
und sind immer vergangen,
aber ein schöner Moment
leuchtet das ganze Leben
hindurch.

Franz Grillparzer


16. Mai

Suche die kleinen Dinge,
die dem Leben 
mehr Freude geben.

Konfuzius

Sonntag, 15. Mai 2016

Meine "neue" Familie

Seit einigen Monaten kümmere ich mich mit ganzen vollen Herzen um Flüchtlinge, egal aus welchem Land sie kommen und welcher Religion sie angehören. Wir haben alle das Herz an der gleichen Stelle. Man sagt mir nach, ich sei Weltbürgerin und da ist wohl etwas dran.



Eine Familie aus Syrien ist zu meiner Familie geworden. Ich habe keine eigenen Enkelkinder, so suche ich mir welche und meine kleine Dania ist 4 Jahre alt. Man sieht nur schwarze Kulleraugen. Süüüüß ist der kleine Fratz. 

Alle sind sehr fleißig, lernen super die deutsche Sprache, machen Praktikum und verwöhnen mich. Sie helfen, um etwas zurück zu geben, was sie von uns/Deutschland erhalten haben. Sie sind dankbar.

Da ich über 30 Jahre auf Hamburger Werften tätig war, liegt es auf der Hand, daß mir die Sea-Watch ganz besonders am Herzen liegt. Was die EU nicht schafft, die Sea-Watch hilft und versorgt die Menschen, die mit Schlauchbooten, immer noch, über´s Meer nach Europa unterwegs sind. 






Samstag, 14. Mai 2016

nach dem 25. April 2016




Lange, lange Zeit nach dem Tode meines geliebten kleinen Hundes war ich nicht bereit oder konnte nicht schreiben. Ich war wie gelähmt.

Erst mußte der 25. April 2016 kommen, an dem Tag brach ich mir meinen linken Arm im Ellenbogen und das rechte Knie hat bis hin zum Knöchel starke Prellungen und Blutergüsse. Quasi bin ich "lahm gelegt" und versuche, so gut es geht, alles einarmig zu machen. Geht langsam, zumal die Schmerzen manchmal unerträglich sind.

Da muß ich durch, das war ein Wink von "Oben", um endlich zur Ruhe zu kommen. Es war schon der 3. Sturz.

Trotzdem war ich nicht untätig. Ich habe meinen kleinen Terrassengarten zu "meiner" Wohlfühloase umgestaltet







Nun warte ich wieder auf Wärme und Sonne

Montag, 4. Mai 2015

Abschied von meinem geliebten kleinen Andy





Am 14. Januar ist mein geliebter kleiner Andy von mir gegangen. Andy hat mir gesagt, daß er nicht mehr leben wollte.

Eine Nacht vorher stand er vor meinem Bett, was er seit Monaten nicht mehr machte, denn die meiste Zeit verbrachten wir die Nacht gemeinsam auf der Couch,  und piepste. Mit anderen Worten, er wollte zu mir. Fest kuschelte er sich die ganze Nacht an mich und morgens trug ich ihn sanft und liebevoll auf seine Couch, die er normalerweise nicht mehr verließ. 

In dieser Nacht nahm Andy von mir Abschied 
und ich von ihm.

Ich bin sehr traurig.
Ich vermisse Andy ohne Ende!



Mein kleiner Sonnenschein,
ich denke immer, immer an Dich.
Danke für Deine Liebe.
5. Januar 2016