Sonntag, 8. Januar 2017

Sonntag, 8. Januar 2017 - igittigitt es taut

Mensch und Hund ergänzen sich
hundert- und tausendfach,
Mensch und Hund sind die 
treuesten aller Genossen

(Alfred Brehm)



Neblig, trübe, feucht, so empfing mich das Wetter heute morgen auf meiner Terrasse. Pinky hat es ausgenutzt und schnell das Beinchen gehoben. War gut so. Das andere kam dann später. 

Mein Tagesrhythmus ist witterungsbedingt aus dem Gleichgewicht geraten. In die Feldmark traute ich mich noch nicht. Fallen, nein danke. Der Armbruch im vorigen Jahr reicht mir. 

Also kleine Runde durch den Ort, genau so schrecklich. Vor jedem Haus wird anders gestreut, Salz, Sand, Granulat, groß und klein, Asche, Katzenstreu und manchmal gar nicht. Die meiste Zeit hatte ich den Blick gesenkt. Gefährlich dort wo nichts gemacht wurde, sehr glatt. 

Pinky, komischerweise hatte keine Probleme, er lief fröhlich voran. Fröhlich war Pinky dann nicht mehr, als seine Pfötchen nass abgeputzt wurden. 

Samstag, 7. Januar 2017

Darf es eine kurze Runde sein ......?

Der treue Hund ist wie MEDIZIN im Leben,
er ist ein wertvoller Schatz.
Johannes Chrysostomus

Das kann ich jeden Tag und immer aufs neue bestätigen. 

Heute Nacht, eine "gruselige". Ab 20.30 Uhr bin ich fast jede Stunde mit Pinky vor die Tür, das letzte Mal um 00,30 Uhr, in der Hoffnung, dass er noch ein Häufchen macht, nix. Wie kann er die Nacht durchhalten? 15.30 Uhr das letzte Mal. 

Naja, 01.30 Uhr brandeilig, schnell auf die Terrasse im Nachthemd. Gott sei Dank, ein Riesenhaufen. Wieder ins Bett, aufwärmen. Eine Stunde später, wieder brandeilig, auf die Terrasse wollte er nicht. Es war so eilig, dass er ständig an mir hoch sprang. Vor die Tür, diesmal ohne Leine und er rannte und rannte und nach einer, für mich endlos langen Zeit, kam er zurück und wir ganz schnell wieder in die warme Heia 

07.30 Uhr bin ich dann aufgewacht. Starke Kopfschmerzen, Ohrschmerzen, sämtliche Knochen schmerzten.

Schnell einen Cappuccino gekocht (ich weiß, es ist Einbildung, macht nix), denn nach diesem Heißgetränk verschwindet mein Verspannungskopfschmerz, Diesmal leider nicht.

Wieder warm anziehen!!
... ein bisschen wärmer als gestern ...


Nützt ja nichts. Pinky ziehe ich zuerst an und dann wartet er geduldig auf dem Fell bis auch ich so weit bin.


Meine warmen Hundesachen, Daunenmantel etc. verschenkte ich an die Flüchtlinge. Also musste ich neu kaufen.

https://www.goodboy.de/damenjacken-mantel-kurzmantel-langjacke-a-1461.htm

Ich bin begeistert, ganz besonders von der Kapuze.

Pinky war sehr zufrieden mit der kleinen Runde. Mein kleiner Hund durfte mich führen, Pipikaka und Rückwärtsgang.

.... und schnell, immer an der Wand entlang.


... geschafft ...


... schnell die Treppe hinauf und Mama wann kommst du? ...


.. nützt alles nix, Kleinbubi muss warten ...


... Pinky muss wie immer vor der Küche warten, bis das Mahl bereitet ....


... sprungbereit ...


... endlich das erlösende "Kommando"
KOMM ...


... Bett war schon gemacht, macht nix,
Pinky schlüpft wieder unter die Decke. 


... und nun warte ich auf den Schnee, der kommen soll.
10.00 Uhr, huhu es hat geschneit, 5 Minuten lang.





Der Hausmeister hat Salz/Granulat gestreut, doof für die Pfötchen. Wir waren auch nur kurz vor der Tür.

Im Laufe des vormittags Nieselregen - Glatteis und nun ging nix mehr, selbst Pinky machte eine Schlitterpartie.  

Wir machten uns also einen gemütlichen Tag. 





Nachmittags wurde noch einmal gestreut - mehr Salz, Straße nass und das Granulatzeug pikste noch mehr. 

Ich musste Pinky noch nie so ziehen, wie heute Abend 22.15 Uhr. Gott sei Dank auf der anderen Straßenseite Pipikaka. Kehrt und ab nach Hause.

Danach mussten die Pfoten nass abgewischt werden, damit keine Salzrückstände verbleiben. Das fand Pinky gar nicht gut und zeigte Zähnchen. Mit mir nicht, ein ganz kleiner Fingertick auf das Schnäuzchen. Ab der dritten Pfote war Ruhe. Diese Prozedur wird sich sicher noch des öfteren wiederholen, aber ohne Zähnchen zeigen.

... und nun wird es wärmer und es taut. 


Wie sind sie Aussichten für morgen?



Freitag, 6. Januar 2017

Frost


Geduld bedeutet, dass man immer weitblickend 
das Ziel im Auge behält, 
Ungeduld bedeutet, dass man kurzfristig 
nicht die Bestimmung begreift.


Heute war ein wunderschöner, klarer, sonniger und frostiger Wintertag. Ich mummelte mich dick ein, Pinky wie immer in seinem Mäntelchen und so zogen wir 08.45 Uhr los. 

Heute war wieder Hundetreff. Nelly und Pinky wohnen quasi Haus an Haus, die anderen 4 Hunde  mit Frauchen kommen mit dem Auto. Wie immer freudige Begrüßung. Kurzes Stück alle mit Leine .... und dann, ab die Post. 

Wenn jedoch Radfahrer, Fußgänger oder andere Hunde in Sicht, alle wieder an die Leine. Denn wenn ein Rudel losstürzt, ist kein Halten mehr und alles würde umgerannt werden. Rücksichtnahme!!!

Durchgefroren kamen wir zu Hause an und ich musste an das Weihnachtsgedicht "Vom Christkind" denken, das ich vortragen musste, als zu mir der Weihnachtsmann kam. Ja, lang, lang ist es her, die Festplatte vergisst nichts.



Das frostige, sonnige Wetter nutzten wir aus und gingen am Nachmittag noch einmal eine große Runde. 

Montag, 2. Januar 2017

Mein kleiner Spatz hat heute Geburtstag


Der Philosoph Arthur Schopenhauer sagte einmal: Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was Lieben und Geliebtwerden heißt.“ 
Dieser Satz könnte von mir sein, denn Du bist wirklich mein treuester Freund. Wenn ich in Deine großen, runden Augen blicke, dann geht mir ein jedes Mal das Herz auf! Alles Gute zu Deinem 10. Geburtstag, mein kleiner süßer Spatz.



In der Silvesternacht habe ich in meinen Fotos gekramt und mein "Hundeleben" Revue passieren lassen.


August 2000, Micel, den wunderhübschen Wolfspitz hatte ich 14 Tage als Gasthund, quasi zum "Üben". Ganz intensiv bereitete ich mich damals auf mein kommendes "Hundeleben" vor. 

Nach 1 Woche wusste ich genau, dass ein Leben ohne Hund, kein erfülltes Leben mehr sein würde. 


Wir holten Andy aus dem Tierheim.


Andys beste Freundin

Sonntag, 4. Dezember 2016

Wir verstehen uns .....

Um einander zu verstehen,
 brauchen die Menschen  nur wenige Worte.
Viele Worte brauchen sie nur, um sich nicht zu verstehen ...

... und ich glaube, nicht nur zwischen Menschen. Blicke, wenige Gesten, wenige Worte - Pinky und ich verstehen uns - nicht immer, manchmal muss ich noch die Gewichtigkeit meiner Stimme und meine Autorität anbringen. 

Es bringt soviel Freude, Frieden, Glück und Zufriedenheit, mit diesem kleinen Kerl zusammen leben zu dürfen. 

Natürlich gibt es weiterhin Tiefs in meinem Leben, ich nachts nicht schlafen kann, dann kommt Pinky und kuschelt sich ganz dicht an mich. Ich spüre seine Wärme, seinen Herzschlag und alles ist vergessen. 





Trotz "Vogelgrippe" haben wir einen Ort gefunden, wo wir unsere Hunde, 5 an der Zahl, toben lassen können. Es ist eine Freude, ihnen zuzugucken, der große Neufundländer und der kleine Pinky. Jeder hat seine "Stelle" im Rudel. 

Lernen muss Pinky noch

Im Auto nicht zu bellen, zu weinen, zu piepsen.
Allein, ohne "Gesang", im Haus zu bleiben. 
Weniger bellen, wenn es an der Haustür klingelt, 
Gäste nicht anbellen und beim Abschied in die Füße zu schnappen.

Gell, alles auf einmal können wir nicht schaffen.



2. Advent

Der zweite Sonntag im Advent
Die zweite Kerze heute brennt.
Mit der ersten Kerze Schein,
möchte sie vereinigt sein.

Zwei Kerzen leuchten still und hell.
Die Zeit der Weihnacht geht so schnell.
Die Kinder steh´n vor den Schaufenstern still.
Weil jedes doch was haben will.

Zwei Kerzen leuchten uns nun zu.
Sie verstrahlen eine Ruh´.
In weißen oder bunten Farben.
Geben alles was sie haben.

Autor: Angelika Adams








Mein kleiner "Leuchtkäfer"




Samstag, 3. Dezember 2016

Mein treuer Hund















 
 


Wenn alle dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer mich niemals verlassen,
und das ist mein treuer Hund. 

Und würde ich ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt mir dafür noch die Hand.
Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für mich immer parat!
Er beweist es mir täglich aufs neue
wie unsagbar gern er mich hat.
Nenn ich einen Hund mein eigen,
werd ich nie verlassen sein,
und sollte ich vor Einsamkeit schweigen,
denn ich bin niemals allein.
Wird einst der Tod mir erscheinen,
und schlägt mir die letzte Stund,
wird einer bestimmt um mich weinen
und das ist mein treuer Hund.
Drum schäm ich nicht meiner Tränen,
wenn einmal mein Hund von mir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen
ein Wesen, das stets zu mir steht.

Entschuldigung eines Hundebesitzers



Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!
Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?
Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Mischlings-, Doggen- oder Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde.
Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!
Es tut mir so leid!
Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:
  1. Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!
     
  2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.
     
  3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.
     
  4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!
     
  5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja TEILWEISE ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!
     
  6. Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!
     
  7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Gruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!
     
Liebe Mitmenschen, ich bilde meinen Hund aus und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mögender-Mensch nähert.
Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.
Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!
Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt.
Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken.
Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher! Danke!